David Bohm (1917–1992) ging über das klassische Quantenmodell hinaus und postulierte eine tiefere Realität hinter der Quantenwelt – eine verborgene Struktur, die er als implizite Ordnung bezeichnete.
Während die meisten Quantenmodelle sich darauf beschränken, Wahrscheinlichkeiten und Messungen zu beschreiben, fragte Bohm:
Warum gibt es überhaupt eine Ordnung im Universum?
Könnte Bewusstsein Teil dieser Struktur sein?
Sein Konzept:
- Die explizite Ordnung ist das, was wir sehen – das manifeste Universum, das sich in Raum & Zeit entfaltet.
- Die implizite Ordnung ist das, was verborgen liegt – ein nicht-lokales, tieferes Feld, das alle Informationen enthält.
Für Bohm war das Universum kein mechanisches System, sondern ein sich entfaltendes Ganzes – ein Bewusstseinsfeld, in dem alles mit allem verbunden ist.
